• Werft der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft mbH & Co. KG
Menü

Maritime Wirtschaft – MCN

Einmaliger Verbund

Die Geschäftsstelle Schleswig-Holstein des Maritimen Clusters Norddeutschland (MCN) stärkt seit mehr als zehn Jahren die Zusammenarbeit der maritimen Wirtschaft und arbeitet aktiv in Bereichen wie Schiffbau und Schiffbauzulieferindustrie, Meerestechnik oder maritime Technologien für Offshore-Wind. Als länderübergreifendes Netzwerk verbindet das MCN rund 330 Mitglieder aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Der Mix aus den unterschiedlichen maritimen Sektoren, die intensive Betreuung der Unternehmen sowie deren thematische Bündelung in Fachgruppen fördern den Dialog und ebnen den Weg für gemeinsame Projekte und Innovationen.

Überregional vernetzt

Als Fünf-Länder-Cluster ist das MCN einmalig: Gegründet im Jahr 2006 als „Maritimes Cluster Schleswig- Holstein“ wurde es 2011 zu einer Drei-Länder-Initiative mit Hamburg und Niedersachsen erweitert. Drei Jahre später kamen Mecklenburg- Vorpommern und Bremen als Partner hinzu. Ab 2017 bietet der MCN e. V. der Wirtschaft und Wissenschaft aller fünf Länder die Möglichkeit, die Zusammenarbeit – gerade auch an den Schnittstellen zu anderen Branchen – weiter auszubauen.

Gemeinsam innovativ

Das MCN unterstützt etablierte Events, wie den „Kieler Marktplatz“. Gemeinsam mit dem GEOMAR sowie dem Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“, der Kieler Wirtschaftsförderung und den Hochschulen des Landes entstehen Projektideen und erste Schritte zur Umsetzung.

„Das MCN unterstützt den Transfer digitaler Simulations- und Planungstechnik als Qualitätsgarant für den Schiffbau in Schleswig-Holstein.“

Maritimes Cluster Norddeutschland
Regionale Geschäftsstelle Schleswig-Holstein
c/o WTSH GmbH
Lorentzendamm 24
24103 Kiel

Telefon 0431 66 66 6-865
Telefax 0431 66 66 6-793

info@maritimes-cluster.de
www.maritimes-cluster-nord.de

Cluster in Aktion: MCN

Projekt Munitect

Die Entwicklung einer kostengünstigen Technologie zur Detektion, Qualifizierung und Räumung von Munition im Meer ist die zentrale Idee des Projekts Munitect. Entstanden ist dieses einzigartige Vorhaben aus der Zusammenarbeit der MCN-Geschäftsstelle Schleswig-Holstein mit den Ministerien des Landes sowie dem GEOMAR Helmholtz- Zentrum für Ozeanforschung. Entwickelt wurde es im Rahmen des „Kieler Marktplatzes“ sowie der Veranstaltung „Munition – Altlasten im Meer“, die Teil der Fachmesse WindEnergy Hamburg war. Eine wichtige Rolle hat darüber hinaus die stetige Betreuung der MCN-Fachgruppe „Maritime Wirtschaft Offshore Wind“ gespielt.

Für mehr Sicherheit

Munitionsaltlasten stellen auch Jahrzehnte nach Kriegsende ein schwer einschätzbares Risiko für die wirtschaftliche Nutzung unserer Meere dar. Kampfstoffe aufzuspüren, zu bergen und zu entschärfen, ist bislang schwierig und kostenintensiv. Hier möchte das Netzwerk Munitect durch die Entwicklung und Vermarktung kosteneffizienter Sensorsysteme zur Munitionsdetektion Abhilfe schaffen.

Vom Plan zur Tat

2015 wurde das Konsortium unter der Leitung der MCN-Geschäftsstelle Schleswig-Holstein aufgebaut. Beteiligt sind Unternehmen, Hochschulen und Behörden. Im Februar 2016 fiel der Startschuss zu dem vom BMWi geförderten Projekt unter der Leitung des Fraunhofer IGD Rostock.

„Die beteiligten Organisationen teilen die Vision einer leistungsfähigen und kosten günstigen Sensorplattform, die eine effiziente Detektion von Munitionsaltlasten in Nord und Ostsee ermöglicht.“
Foto von der maritimen Projektgruppe
Dr. Kristina Bauer
(Person ganz links)
Fraunhofer IGD. Rostock